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Gewordenes und Gemachtes und Raum und Zeit

Das Verhältnis von Gewordenem zu Gemachtem ist nicht anders als im Verhältnis von Raum und Zeit zu verstehen.

Alle Materie ist geformte Materie. Geformte Materie sind Individualitäten, sind individuelle Formen, die eine Qualität durch Raum und Zeit tragen. Dies ist der Bereich des Gewordenen. Die gewordenen Formen besitzen in Raum und Zeit ein Innen und ein Außen und eine Wechselwirkungsintelligenz. Dies trifft auf Elementarteilchen, Atome, Moleküle und Ein- und Mehrzeller zu. Die Einheit von Form, Qualität und Wechselwirkungsintelligenz schafft in Raum und Zeit ihre Individualität.

Es ist richtiger von einzelnen Formen der geformten Materie und nicht von Individualitäten der Materie zu sprechen, weil die gewordenen Formen zwar eine Individualität besitzen, diese aber ständig an einem neuen Ort, zu einer neuen Zeit neu ist. Jede einzelne Form der geformten Materie, und damit der gesamte Bereich des Gewordenen, besitzt keine Individualität, sondern eine Qualität, die aus sich selbst heraus immer wieder neu ein Innen und ein Außen erschafft. Eine gewordene Form ist eine immer wieder neu werdende Form.

Jede gewordene Form hat ihre eigene Wechselwirkungsebene. Elementarteilchen, Atome, Moleküle und biologische Ein- und Mehrzeller wechselwirken mit einem Innen und Außen jeweils auf ihrer Ebene. Zerstörungen der Formen sind keine Wechselwirkungen der Formen. In den Wechselwirkungen zeigt sich die Intelligenz und das Bewusstsein der Formen beim Erhalt ihrer Qualität in Raum und Zeit.

Aus den verschiedenen Wechselwirkungsebenen der gewordenen Formen ergibt sich so jeweils eine andere Raumzeit.