Gewordenes und gewordene Formen

Anders als in den gemachten Formen fallen in den gewordenen Formen Planinstanz, Plansubstanz und Funktionalität zusammen, weil das Bewusstsein und die Wechselwirkungsintelligenz gewordener Formen in Kongruenz mit ihrer Raumzeitlichkeit sind. Bei gewordenen Formen sind Bewusstsein und Wechselwirkungsintelligenz und Raum und Zeit in Kongruenz.

Auf der Erde gibt es viele sogenannte Formveränderungen durch Naturgewalten. Dies sind jedoch Gestaltungen und keine Formen, weil diese Gestaltungen keine Individualität mit einem Innen und einem Außen besitzen. Diese naturräumlichen Gestaltungen sind Ansammlungen von gewordenen Formen wie Mineralien und organischen Substanzen.

Die gewordenen Formen im engeren Sinne sind Träger einer Qualität ihrer Einheit. Weil die gewordenen Formen in der Lage sind diese Qualität über eine Reihe von Wechselwirkungen in Raum und Zeit aufrecht zu erhalten, besitzen sie eine Individualtät, die jedoch immer wieder neu ist. Die Elementarteilchen, Atome, Moleküle, biologische Einzeller und Mehrzeller sind gewordene Individualitäten mit einer Konstanz in Raum und Zeit. Sie sind Formen mit einem Innen und einem Außen, mit einem Bewusstsein innen und einer Wechselwirkungsintelligenz nach außen.

Das Bewusstsein der gewordenen Formen offenbarte sich theoretisch mit der Gesamtmenge der Wechselwirkungs-Informationen, die wir theoretisch aus der Gesamtheit der Wechselwirkungen dieser Formen über Raum und Zeit erhielten.

Die Wechselwirkungsintelligenz hält die Qualität der Einheit der Form nach außen über Raum und Zeit konstant. Die Intelligenz der Form ist eine Funktion seines Bewusstseins.

Die Wechselwirkungen der gewordenen Formen sind spezifisch für ihre Raumzeit. Die Wechselwirkungen der gewordenen Formen finden an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit statt. Die Gebundenheit der gewordenen Formen an ihre Raumzeit beschreibt ihre Wechselwirkungsebene.

Spezifische gewordene Formen sind spezifisch für ihre Wechselwirkungsebenen. Gewordene Formen können nicht in andere Wechselwirkungsebenen transferriert werden. Extrem unterschiedliche Wechselwirkungsebenen innerhalb unserer Lebenswelt sind die Oberfläche der Erde und die Oberfläche der Sonne. In beiden Sphären wechselwirken spezifische gewordene Formen auf spezifische Weise miteinander. Die beiden Sphären sind für die jeweiligen Formen und Wechselwirkungen nicht austauschbar. Die Atome und ionisierten Gase der Sonnenoberfläche wären in den Temperatur- und Druckverhältnissen der Erde vielfältig in komplexeren Formen gebunden und würden nicht mehr frei wechselwirken. Umgekehrt wären die komplexen mineralischen und organischen Moleküle der Erde auf der Sonnenoberfläche „atomisiert“ und hätten ihre Form verloren. Die gewordenen Formen der Elementarteilchen, Atome, Moleküle und der biologischen Ein- und Mehrzeller mit ihren spezifischen Qualitäten ihrer Individualität und Einheit, existieren so nur auf ihrer Wechselwirkungsebene.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.