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Universelle und isolierte Gleichart

Es existieren also zwei Modalitäten der Gleichart. Im Bereich des Gewordenen ist es eine Gleichart die jeweils auf immer wieder neuen Wechselwirkungsebenen horizontal und vertikal mit der Gesamtheit des Universums synchronisiert ist. Im Bereich des Gemachten sind es vielzählige unsynchronisierte Gleicharten, die ihre Gleichart über ein isoliertes und oft fragmentiertes Bewusstsein erhalten.

Das Bewusstsein von sich selbst ist ein Begreifen der eigenen Form auf einer jeweils höheren oder niedrigeren Synchronizitätsebene. Dieses Begreifen ist ein Verstehen. Wenn eine Form sich selbst je auf der höchsten Synchronizitätsebene begreifen würde, dann schlösse sich ein Kreis.

Die von Menschen gemachten Formen begreifen sich nicht selbst. Sie werden von außen, von einer Planinstanz in ihrer Funktion begriffen.

Gemachte Formen beeinflussen die Gleichart gewordener Formen

Die isolierte Gleichart der gemachten Formen hat Auswirkungen auf die Aufrechterhaltung der universellen Gleichart der gewordenen Formen.
Die Gleichart der gewordenen Formen ist in Kongruenz mit der horizontalen und vertikalen Synchronizität des Universums. In dem Ausmaß, in dem die gemachten Formen mit ihrer spezifischen isolierten Gleichart eine Raumzeit dominieren, in dem Ausmaß steht den gewordenen Formen die Synchronizität des Universums nicht mehr als Nahrung zur Verfügung. Das formgebende Bewusstsein, das ein Bewusstsein des Universums an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit auf einer bestimmten Wechselwirkungsebene ist, gelangt nicht mehr zu den gewordenen Formen hin. Dies ist z.B. ein medizinisches oder landwirtschaftliches Problem.

Die Einheit des Universums ist horizontale und vertikale Synchronizität

universelle und isolierte Gleichart
Die Einheit des Universums ist dessen horizontale und vertikale Synchronizität.

Die Einheit des Universums, die in der Gleichart der gewordenen Formen aufgeht, ist die horizontale wie vertikale Synchronizität des Universums. Das Bewusstsein und die Intelligenz der gemachten Formen sind dagegen nicht Teil der horizontalen wie vertikalen Synchronizität des Universums.

Die höchste Qualität der Gleichart

Die höchste Qualität der Gleichart ist die Existenzumgebung gewordener Formen.
Die horizontale wie vertikale Repräsentanz der Qualität der Einheit des Universums setzt sich auf den Wechselwirkungsebenen der komplexer zusammengesetzten molekularen und biologischen Formen fort. Das Typische für gewordene Formen ist deren horizontale wie vertikale Repräsentanz der Einheit des Universums. Diese horizontale wie vertikale Repräsentanz ist das Bewusstsein der gewordenen Formen, das sich nach außen als deren Wechselwirkungsintelligenz an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit zur Wirkung bringt. Inmitten dieser höchsten Qualität der Gleichart wird eine gewordene Form immer wieder neu.

Wechselwirkungsgemeinschaften

Die Entwicklung unseres Universums bedeutete den vertikal immer komplexer gewordenen Aufbau der gewordenen Formen. Vertikal komplex aufgebaute Formen sind auf ihrer Wechselwirkungsebene Wechselwirkungsgemeinschaften (Atome, Moleküle, Lebewesen). Wechselwirkungsgemeinschaften besitzen auf ihrer spezifischen Wechselwirkungsebene ein gemeinsames Innen und Außen.

Die Qualität der Gleichartigkeit finden wir auf einer Wechselwirkungsebene zwischen den Formen aber auch innerhalb der Formen, weil sie aufgrund ihres vertikal komplexen Aufbaus eine Wechselwirkungsgemeinschaft darstellen. Dies ist so bei gewordenen wie bei komplex aufgebauten gemachten Formen (bei einem Auto z.B.). Die Elementarteilchen bilden als Ausnahme zusammen direkt eine Wechselwirkungsebene einer Gleichart. Die frei wechselwirkenden Grundelemente der Materie, die elementaren Atome, bilden zusammen in den Sternen und Gaswolken des Weltalls in den entsprechenden Druck- und Temperaturverhältnissen ebenfalls eine Wechselwirkungsebene, auf der sie in gleicher Art ihre Einheit und zusätzlich die Einheit der Elementarteilchen repräsentieren. Der Grundaufbau der Materie repräsentiert auf seinen Wechselwirkungsebenen nicht nur die Einheit der jeweiligen Wechselwirkungsgemeinschaften, sondern in erweiterter Form die Qualität der Einheit des gesamten Universums. Die Repräsentanz der Einheit des Universums ist sowohl eine horizontale wie eine vertikale Repräsentanz. Die Repräsentanz der Einheit des Universums ist die Repräsentanz von allem je Gewordenen.

Gleichart, Einheit und Wechselwirkungsgemeinschaft

Gleichart, von gleicher Art, bedeutet die Repräsentanz einer bestimmten Qualität der Einheit. Die Einheitsqualität gleichartiger Formen reicht von der Repräsentanz ihrer engeren Wechselwirkungsgemeinschaft über die Repräsentanz ihrer gesamten Wechselwirkungsebene bis zur Repräsentanz der Einheit von allem je Gewordenen. Ein Funktionsteil der Wechselwirkungsgemeinschaft eines Autos repräsentiert die Gesamtfunktion des Autos. Die Gleichart der Funktionsteile eines Autos ist derart, dass sie das Auto insgesamt zu einer Form mit einem Innen und einem Außen macht. Das heißt, die Gleichart der Funktionsteile ist eine Qualität, die sich in der Einheit der Funktion des einen Autos niederschlägt.

Einheit und Gleichart der Wechselwirkungsebenen

Die spezifische Einheit jeder Wechselwirkungsebene ist die Gleichart dieser Wechselwirkungsebene. Dabei unterscheiden sich Gewordenes und Gemachtes grundsätzlich in der Qualität ihrer Gleichart und Einheit. Im Gewordenen ist jede Gleichart, wo immer sie auftritt, universell, weil sie die Einheit alles je Gewordenen repräsentiert. Anders im Bereich des Gemachten. Hier ist jede Gleichart letztlich eine isolierte Gleichart. Das Müll-, Gift- und Aggressionsproblem der gemachten Formen repräsentiert deren Uneinheit. Die Gleichart im Bereich des Gemachten ist eine mehr oder weniger isolierte Qualität, während die Gleichart im Bereich des Gewordenen eine universelle Qualität ist, weil sie die maximale Synchronisierung mit allem je Gewordenen repräsentiert.

Kongruenz von Form, Wechselwirkungsebene und Gleichart

Die grundsätzliche Einheit alles je Gewordenen wird in den einzelnen Wechselwirkungsebenen des Gewordenen durch deren Gleichart repräsentiert.
Wir haben also drei Instanzen, die in der Welt des Gewordenen kongruent sind und in der Welt des Gemachten nicht. Dies sind die Form, ihre Wechselwirkungsebene und die Gleichart innerhalb der Wechselwirkungsebene. In der Welt des Gewordenen bildet alles je Gewordene eine Einheit. Aus dieser grundsätzlichen Einheit heraus entwickelten sich einst neue Wechselwirkungsebenen mit neuen Arten von Formen oder anders ausgedrückt: Es entwickelten sich neue Formen, die zusammen in Einheit eine neue Wechselwirkungsebene bilden.

Gemachte Formen hinterlassen Wirkungen

Der Wechselwirkungsbereich einer gewordenen Form löst sich vollständig in der Gleichart der Wechselwirkungsebene auf. Der Wechselwirkungsbereich einer gemachten Form dagegen hinterlässt Wirkungen, die in diesem Wechselwirkungsbereich nicht aufgelöst werden. Das ist meistens ein Müll-, ein Gift- und ein Aggressionsproblem.

Wenn die Müll-, Gift und Aggressionsprobleme der Zonen des Gemachten sukzessive aufgelöst werden, und das geschieht zum Glück häufig und in entwickelten Regionen stabil glücklich, dann geschieht dies meistens aus der Ressource des Gewordenen heraus. Das sind z.B. Mikroorganismen, die in Kläranlagen eingesetzt werden oder sozial- und politisch intelligente Menschen, die bei Aggressionen jeder Art deeskalierend handeln. Die Lösung des Atommüllproblems geschieht auch aus der Ressource des Gewordenen heraus. Die Strahlung vermindert sich von Halbwertzeit zu Halbwertzeit. Das Müllrecycling und die Müllverbrennung sind gemachte Formen, die ein gemachtes Problem lösen. Allerdings sind dies vorläufige Lösungen.