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Gemachte Formen beeinflussen die Gleichart gewordener Formen

Die isolierte Gleichart der gemachten Formen hat Auswirkungen auf die Aufrechterhaltung der universellen Gleichart der gewordenen Formen.
Die Gleichart der gewordenen Formen ist in Kongruenz mit der horizontalen und vertikalen Synchronizität des Universums. In dem Ausmaß, in dem die gemachten Formen mit ihrer spezifischen isolierten Gleichart eine Raumzeit dominieren, in dem Ausmaß steht den gewordenen Formen die Synchronizität des Universums nicht mehr als Nahrung zur Verfügung. Das formgebende Bewusstsein, das ein Bewusstsein des Universums an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit auf einer bestimmten Wechselwirkungsebene ist, gelangt nicht mehr zu den gewordenen Formen hin. Dies ist z.B. ein medizinisches oder landwirtschaftliches Problem.

Die Formen des Gewordenen und Gemachten besitzen Bewusstsein und Intelligenz

Wenn wir unsere Welt als geworden und gemacht betrachten, dann betrachten wir vor allem die Träger der Qualitäten von Gewordenem und Gemachtem. Diese Träger der Qualitäten sind die Formen. Dies sind in der Sphäre des Gewordenen die Elementarteilchen, Atome, Moleküle und die Ein- und Mehrzeller. In der Sphäre des Gemachten sind Formen einfache bis komplexe Werkzeuge und andere Hilfsmittel, in denen sich Bedürfnisse des Menschen ausdrücken.

Formen sind Individualitäten mit einem Innen und einem Außen. Das Innen der Form ist sein Bewusstsein und das Außen der Form ist seine Intelligenz. Die Intelligenz der Form repräsentiert das Bewusstsein der Form an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit. Die Intelligenz der Form als Ausdruck seines Bewusstseins ist spezifisch zu einer Wechselwirkungsebene. Diese Merkmale treffen sowohl auf gewordene wie auf gemachte Formen zu.

Für den Menschen bedeutet sein Leben Existenzsicherung und Daseinsvorsorge. Beiden kommt der Mensch in unterschiedlichen Qualitäten nach. Einmal als gewordene Form inmitten eines Universums anderer gewordener Formen, und zweitens, indem er seine Lebensumgebung verändert und gemachte Formen erstellt. Gewordene und gemachte Formen sind die zwei Qualitäten in denen, mit diesen, als diese die Existenzsicherung und Daseinsvorsorge des Menschen stattfindet.

Beide Qualitäten der Existenzsicherung und Daseinsvorsorge, gewordene und gemachte Formen, besitzen die gleichen Instanzen Bewusstsein und Intelligenz. Das Bewusstsein ist die Instanz der Formen jenseits der Wechselwirkungen, die Intelligenz ist die Instanz der Formen in den Wechselwirkungen.

Gewordenes und gewordene Formen

Anders als in den gemachten Formen fallen in den gewordenen Formen Planinstanz, Plansubstanz und Funktionalität zusammen, weil das Bewusstsein und die Wechselwirkungsintelligenz gewordener Formen in Kongruenz mit ihrer Raumzeitlichkeit sind. Bei gewordenen Formen sind Bewusstsein und Wechselwirkungsintelligenz und Raum und Zeit in Kongruenz.

Auf der Erde gibt es viele sogenannte Formveränderungen durch Naturgewalten. Dies sind jedoch Gestaltungen und keine Formen, weil diese Gestaltungen keine Individualität mit einem Innen und einem Außen besitzen. Diese naturräumlichen Gestaltungen sind Ansammlungen von gewordenen Formen wie Mineralien und organischen Substanzen.

Die gewordenen Formen im engeren Sinne sind Träger einer Qualität ihrer Einheit. Weil die gewordenen Formen in der Lage sind diese Qualität über eine Reihe von Wechselwirkungen in Raum und Zeit aufrecht zu erhalten, besitzen sie eine Individualtät, die jedoch immer wieder neu ist. Die Elementarteilchen, Atome, Moleküle, biologische Einzeller und Mehrzeller sind gewordene Individualitäten mit einer Konstanz in Raum und Zeit. Sie sind Formen mit einem Innen und einem Außen, mit einem Bewusstsein innen und einer Wechselwirkungsintelligenz nach außen.

Das Bewusstsein der gewordenen Formen offenbarte sich theoretisch mit der Gesamtmenge der Wechselwirkungs-Informationen, die wir theoretisch aus der Gesamtheit der Wechselwirkungen dieser Formen über Raum und Zeit erhielten.

Die Wechselwirkungsintelligenz hält die Qualität der Einheit der Form nach außen über Raum und Zeit konstant. Die Intelligenz der Form ist eine Funktion seines Bewusstseins.

Die Wechselwirkungen der gewordenen Formen sind spezifisch für ihre Raumzeit. Die Wechselwirkungen der gewordenen Formen finden an einem bestimmten Ort zu einer bestimmten Zeit statt. Die Gebundenheit der gewordenen Formen an ihre Raumzeit beschreibt ihre Wechselwirkungsebene.

Spezifische gewordene Formen sind spezifisch für ihre Wechselwirkungsebenen. Gewordene Formen können nicht in andere Wechselwirkungsebenen transferriert werden. Extrem unterschiedliche Wechselwirkungsebenen innerhalb unserer Lebenswelt sind die Oberfläche der Erde und die Oberfläche der Sonne. In beiden Sphären wechselwirken spezifische gewordene Formen auf spezifische Weise miteinander. Die beiden Sphären sind für die jeweiligen Formen und Wechselwirkungen nicht austauschbar. Die Atome und ionisierten Gase der Sonnenoberfläche wären in den Temperatur- und Druckverhältnissen der Erde vielfältig in komplexeren Formen gebunden und würden nicht mehr frei wechselwirken. Umgekehrt wären die komplexen mineralischen und organischen Moleküle der Erde auf der Sonnenoberfläche „atomisiert“ und hätten ihre Form verloren. Die gewordenen Formen der Elementarteilchen, Atome, Moleküle und der biologischen Ein- und Mehrzeller mit ihren spezifischen Qualitäten ihrer Individualität und Einheit, existieren so nur auf ihrer Wechselwirkungsebene.

Gewordenes und Gemachtes und Raum und Zeit

Das Verhältnis von Gewordenem zu Gemachtem ist nicht anders als im Verhältnis von Raum und Zeit zu verstehen.

Alle Materie ist geformte Materie. Geformte Materie sind Individualitäten, sind individuelle Formen, die eine Qualität durch Raum und Zeit tragen. Dies ist der Bereich des Gewordenen. Die gewordenen Formen besitzen in Raum und Zeit ein Innen und ein Außen und eine Wechselwirkungsintelligenz. Dies trifft auf Elementarteilchen, Atome, Moleküle und Ein- und Mehrzeller zu. Die Einheit von Form, Qualität und Wechselwirkungsintelligenz schafft in Raum und Zeit ihre Individualität.

Es ist richtiger von einzelnen Formen der geformten Materie und nicht von Individualitäten der Materie zu sprechen, weil die gewordenen Formen zwar eine Individualität besitzen, diese aber ständig an einem neuen Ort, zu einer neuen Zeit neu ist. Jede einzelne Form der geformten Materie, und damit der gesamte Bereich des Gewordenen, besitzt keine Individualität, sondern eine Qualität, die aus sich selbst heraus immer wieder neu ein Innen und ein Außen erschafft. Eine gewordene Form ist eine immer wieder neu werdende Form.

Jede gewordene Form hat ihre eigene Wechselwirkungsebene. Elementarteilchen, Atome, Moleküle und biologische Ein- und Mehrzeller wechselwirken mit einem Innen und Außen jeweils auf ihrer Ebene. Zerstörungen der Formen sind keine Wechselwirkungen der Formen. In den Wechselwirkungen zeigt sich die Intelligenz und das Bewusstsein der Formen beim Erhalt ihrer Qualität in Raum und Zeit.

Aus den verschiedenen Wechselwirkungsebenen der gewordenen Formen ergibt sich so jeweils eine andere Raumzeit.